Die wichtigsten Features eines Entsafters

Das Angebot an Entsaftern ist riesig und die Entscheidung fällt schwer. Auf welche Features Sie achten sollten haben wir für Sie zusammengefasst.

Slow Juicer, oder Zentrifuge?

Die meisten, am Markt befindlichen Entsafter arbeiten mit einem dieser beiden Verfahren. Slow Juicer, oder Saftpressen zerkleinern die Früchte in einer, oder zwei Schnecken, während Zentrifugalpressen die Frucht zuerst mit einer Reibscheibe zerkleinern und anschließend mittels Zentrifugalkraft gegen ein Sieb pressen.

Mit einem Slow Juicer wird schonender und ergiebiger entsaftet. Der Saft wird nicht so stark mit Luft angereichert, wie bei der Zentrifugalpresse, was ihn bekömmlicher und reicher an Nährstoffen macht. Mit einem Slow Juicer kann man auch aus Gemüse und Kräutern, die in der Zentrifuge nicht sehr ergiebig wären, Saft gewinnen.

Die Zentrifuge benötigt mehr Leistung und liefert rasch ein Ergebnis. Der Saft steht aber qualitativ hinter dem Ergebnis des Slow Juicers, der zwar länger braucht, aber dafür leiser und ergiebiger entsaftet.

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Zitruspresse ja, oder nein?

Grundsätzlich stehen für die Entsaftung zwei Varianten zur Auswahl. Zitrusfrüchte, wie Zitronen, oder Orangen werden mit einer Zitruspresse entsaftet. Dabei wird das Fruchtfleisch mit einem Kegel aus der halbierten Frucht geschabt und der Saft ausgepresst, ohne dass die bittere Schale entfernt werden muss.

Am Markt findet man kombinierte Geräte, die eine Zitruspresse in den Entsafter integrieren. Dieses Feature ist interessant, wenn man gerne Zitrusfrüchte entsaftet.

Saftbehälter

Viele Entsafter werden mit einem Saftbehälter ausgeliefert, der den Saft direkt und ohne zu spritzen aufnimmt. Mit diesem Behälter ist es einfach möglich, den Fruchtsaft in größerer Menge zu sammeln.

Je nach geplanter Anwendung und der Haushaltsgröße sollte hier auf das Fassungsvermögen und darauf, dass der Behälter gut mit der Auslauföffnung abschließt, geachtet werden. Wer alleine wohnt, für den kann es ein interessantes Feature sein, ob auch direkt in ein Glas entsaftet werden kann. In diesem Fall sollte man darauf achten, dass der Auslauf mit einem Tropfschutz ausgestattet ist.

Tresterbehälter

Beim Entsaften wird die Frucht zerkleinert und ausgepresst. Die entsafteten Reste nennt man Trester. Dieser Trester wird im Entsafter in einem eigenen Auffangbehälter gesammelt. Auch hier gilt: Die Größe des Tresterbehälters sollte der Menge, die entsaftet werden soll, angepasst sein.

Leistung

Die Leistung spielt speziell bei Zentrifugenentsaftern eine große Rolle. Je schneller die Zentrifuge rotieren kann, desto mehr Saft wird aus dem Trester gepresst. Außerdem liegt der Vorteil eines leistungsstarken Motors liegt darin, dass auch harte Früchte zerkleinert werden können.

Reicht die Motorleistung aus, können auch ungeschälte Früchteentsaftet werden. Man sollte sie dazu allerdings gründlich waschen und bedenken, dass die Schale, wie bei Zitrusfrüchten, den Geschmack verfälschen könnte.

Einfüllöffnung

Je größer die Einfüllöffnung des Entsafters, desto weniger Aufwand hat man mit dem zurechtschneiden. Leistungsstarke Geräte können sogar ganze Äpfel verarbeiten.

Spülmaschinengeeignet

Wer seinen Entsafter regelmäßig verwendet, wird es zu schätzen wissen, wenn man ihn rasch zerlegen kann und die Teile für eine Reinigung in der Spülmaschine geeignet sind.

Design

Nicht zuletzt ist auch das Design ein wichtiges Feature eines Entsafters, auf das geachtet werden solle. Das Gerät sollte über Gummifüße verfügen, eine Kabelaufwicklung haben und optisch in die eigene Küche passen.